Das diabetische Fußsyndrom (DFS) ist eine ernstzunehmende Folgeerkrankung von Diabetes mellitus. Es beschreibt das Auftreten von chronischen Wunden an den Füßen, insbesondere an Zehen, Fersen oder Fußsohlen, die schlecht oder gar nicht heilen. Grund dafür ist meist eine Kombination aus:
• Neuropathie (Nervenschädigung): Das Schmerzempfinden ist vermindert – Druckstellen oder Verletzungen werden oft nicht bemerkt.
• Angiopathie (Durchblutungsstörung): Die Versorgung des Gewebes mit Sauerstoff und Nährstoffen ist eingeschränkt.
Risikofaktoren und Symptome
• Taubheitsgefühl, Brennen oder Kribbeln in den Füßen
• Kleine Verletzungen oder Blasen, die lange bestehen bleiben
Schweregrade – Die Einteilung des diabetischen Fußsyndroms
Zur besseren Einschätzung des Wundzustands und der notwendigen Therapie gibt es medizinische Klassifikationen. Besonders häufig verwendet werden die Wagner-Klassifikation und die modifizierte Einteilung nach Armstrong.
Wagner-Klassifikation (Grade 0–5)
Grad
Beschreibung
0
Kein Ulcus vorhanden, aber Risikofuß mit Deformitäten, Druckstellen oder trockener Haut
1
Oberflächliches Ulcus, nur Haut betroffen
2
Tiefergehendes Ulcus mit Beteiligung von Sehnen oder Gelenken, aber keine Knochenbeteiligung
3
Ulcus mit Abszess, Osteomyelitis oder Gelenkbeteiligung
4
Lokale Gangrän (abgestorbenes Gewebe) an Zehen oder Vorfuß
5
Ausgedehnte Gangrän des gesamten Fußes
Wichtig: Je höher der Grad, desto dringlicher ist die medizinische Versorgung – in manchen Fällen ist ein stationärer Aufenthalt oder chirurgischer Eingriff erforderlich.
Warum ist der diabetische Fuß gefährlich?
Unbehandelt kann eine kleine Druckstelle zu einer großflächigen Wunde führen. Infektionen sind oft schwer zu kontrollieren, da das Immunsystem bei Diabetikern häufig geschwächt ist. Komplikationen wie Knochenentzündungen (Osteomyelitis) oder Durchblutungsstörungen erhöhen das Risiko einer Amputation erheblich.
Daher gilt: Frühzeitig handeln – und nicht erst warten, bis Schmerzen auftreten.
Behandlung im Wundzentrum Kassel
Im Wundzentrum Kassel bieten wir ein spezialisiertes, interdisziplinäres Behandlungskonzept für Patienten mit diabetischem Fußsyndrom – individuell abgestimmt auf den jeweiligen Schweregrad.
Unsere Behandlungsbausteine:
• Moderne Wundversorgung: Feuchte Wundbehandlung, Débridement, schmerzfreie Reinigung
• Druckentlastung: Maßgefertigte Einlagen, Entlastungsschuhe, Orthesen oder spezielle Lagerungstechniken
• Kaltplasmatherapie: Innovative, schmerzfreie Methode zur Keimreduktion und Wundheilungsförderung – auch bei infizierten oder stagnierenden Wunden
• Gefäßmedizinische Betreuung: Bei arterieller Beteiligung enge Zusammenarbeit mit Angiologen
• Diabetologische Mitbetreuung: Optimierung der Blutzuckereinstellung
• Podologische Fußpflege: Zur Prävention weiterer Schäden
• Patientenschulung: Richtiges Verhalten im Alltag, tägliche Fußkontrolle, Pflege, Ernährung
Vorbeugen statt behandeln: Ihre Füße brauchen Aufmerksamkeit
Das können Sie selbst tun:
✔ Tägliche Fußkontrolle (z. B. mit Spiegel) ✔ Keine Barfußwege – auch nicht im Haus ✔ Nur gut passende, druckfreie Schuhe tragen ✔ Hautpflege mit geeigneten Produkten ✔ Frühzeitig kleine Veränderungen melden ✔ Regelmäßige Kontrolle beim Diabetologen und/oder Podologen
Früh erkannt – besser behandelt
Im Wundzentrum Kassel sorgen wir für eine ganzheitliche Betreuung: von der ersten Diagnose bis zur vollständigen Abheilung der Wunde. Dabei setzen wir auf moderne Technik, individuelle Beratung und die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Fachärzten aus Diabetologie, Gefäßmedizin und Podologie.
Jetzt Termin vereinbaren – für gesunde Füße trotz Diabetes.
Weitere Fragen?
Kontaktieren Sie uns gerne direkt oder vereinbaren Sie einen persönlichen Beratungstermin. Wir helfen Ihnen weiter!
Diabetisches Fußsyndrom – Chronische Wunden bei Diabetes
Was ist das diabetische Fußsyndrom?
Das diabetische Fußsyndrom (DFS) ist eine ernstzunehmende Folgeerkrankung von Diabetes mellitus. Es beschreibt das Auftreten von chronischen Wunden an den Füßen, insbesondere an Zehen, Fersen oder Fußsohlen, die schlecht oder gar nicht heilen. Grund dafür ist meist eine Kombination aus:
Risikofaktoren und Symptome
Schweregrade – Die Einteilung des diabetischen Fußsyndroms
Zur besseren Einschätzung des Wundzustands und der notwendigen Therapie gibt es medizinische Klassifikationen. Besonders häufig verwendet werden die Wagner-Klassifikation und die modifizierte Einteilung nach Armstrong.
Wagner-Klassifikation (Grade 0–5)
Grad
Beschreibung
0
Kein Ulcus vorhanden, aber Risikofuß mit Deformitäten, Druckstellen oder trockener Haut
1
Oberflächliches Ulcus, nur Haut betroffen
2
Tiefergehendes Ulcus mit Beteiligung von Sehnen oder Gelenken, aber keine Knochenbeteiligung
3
Ulcus mit Abszess, Osteomyelitis oder Gelenkbeteiligung
4
Lokale Gangrän (abgestorbenes Gewebe) an Zehen oder Vorfuß
5
Ausgedehnte Gangrän des gesamten Fußes
Wichtig: Je höher der Grad, desto dringlicher ist die medizinische Versorgung – in manchen Fällen ist ein stationärer Aufenthalt oder chirurgischer Eingriff erforderlich.
Warum ist der diabetische Fuß gefährlich?
Unbehandelt kann eine kleine Druckstelle zu einer großflächigen Wunde führen. Infektionen sind oft schwer zu kontrollieren, da das Immunsystem bei Diabetikern häufig geschwächt ist. Komplikationen wie Knochenentzündungen (Osteomyelitis) oder Durchblutungsstörungen erhöhen das Risiko einer Amputation erheblich.
Daher gilt: Frühzeitig handeln – und nicht erst warten, bis Schmerzen auftreten.
Behandlung im Wundzentrum Kassel
Im Wundzentrum Kassel bieten wir ein spezialisiertes, interdisziplinäres Behandlungskonzept für Patienten mit diabetischem Fußsyndrom – individuell abgestimmt auf den jeweiligen Schweregrad.
Unsere Behandlungsbausteine:
Vorbeugen statt behandeln: Ihre Füße brauchen Aufmerksamkeit
Das können Sie selbst tun:
✔ Tägliche Fußkontrolle (z. B. mit Spiegel)
✔ Keine Barfußwege – auch nicht im Haus
✔ Nur gut passende, druckfreie Schuhe tragen
✔ Hautpflege mit geeigneten Produkten
✔ Frühzeitig kleine Veränderungen melden
✔ Regelmäßige Kontrolle beim Diabetologen und/oder Podologen
Früh erkannt – besser behandelt
Im Wundzentrum Kassel sorgen wir für eine ganzheitliche Betreuung: von der ersten Diagnose bis zur vollständigen Abheilung der Wunde. Dabei setzen wir auf moderne Technik, individuelle Beratung und die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Fachärzten aus Diabetologie, Gefäßmedizin und Podologie.
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